ÖkoBusinessPlan Wien

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ÖkoBusinessPlan Wien
Sektor 05. UMWELTSCHUTZ
Themenbereich Umwelt
Staat Österreich
Bundesland Wien
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Wien, MA22, MA48, Umweltberatung
Kontaktperson(en) Thomas Hruschka, Bertram Häupler
Projektwebsite http://www.oekobusinessplan.wien.at
Projektstart (Jahr) 1998
Rechts- und Organisationsform
Preise und Auszeichnungen Österreichischer Verwaltungspreis, EUROCITIES Award for Cooperation, UN Habitat, Speyerer Qualitätswettbewerb

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Koordinaten: 48° 14' 15", 16° 22' 46"

Beschreibung

Der ÖkoBusinessPlan Wien ist das Umweltservicepaket für Wiener Unternehmen. Mit geförderter externer Beratung und einem umfangreichen Service- und Informationsangebot führt er Betriebe auf den Weg einer umweltorientierten Unternehmensführung. Und das mit beträchtlichem Erfolg: Im Zeitraum von 1998-2007 haben 621 Betriebe über 10.000 Umweltprojekte realisiert und geplant, damit die Umwelt entlastet und ihre eigene wirtschaftliche Leistungsfähigkeit verbessert.

Mit Hilfe externer Umwelt-UnternehmensberaterInnen wird Wiener Betrieben in neun standardisierten Förderangeboten - den ÖkoBusinessPlan Modulen, Projekten und Pilotprojekten - ein Angebot für unterschiedliche Branchen und Betriebsgrößen gesetzt. Mit diesem umweltpolitischem Instrument wird ergänzend zu ordnungspolitischen Initiativen die Möglichkeit geboten, strategische umweltpolitische Anliegen der Stadt in Form von Förderangeboten an die Unternehmen kommuniziert. Über seine Netzwerk-Struktur lebt der ÖkoBusinessPlan Wien von der Initiative und dem partnerschaftlichen Dialog der maßgeblichen Stakeholder: Unternehmen und Behörden, ArbeitnehmerInnen-vertreterInnen und RepräsentantInnen der ArbeitgeberInnenseite, der Stadt Wien und vom Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Lebensministerium).

Aus Sicht der Betriebe sind es drei Schritte zur individuellen Unternehmens-Beratung durch die ÖkoBusinessPlan-BeraterInnen:

  • BeraterInnen, die im Netzwerk arbeiten, erheben in einem Umweltcheck gemeinsam mit den Unternehmen das Einsparungspotenzial und spüren umweltrelevante Schwachstellen in den Betrieben auf. Dadurch haben die Unternehmen die Möglichkeit, ihre Einsparungs- und Investitionspotenziale

abzuschätzen und zu bewerten sowie ihre Motivation und Erwartungen zu klären.

  • Auf dieser Basis entscheiden sich die Betriebe zur Teilnahme und wählen ein passendes Beratungsmodul aus.
  • Mit der Unterstützung durch individuelle Betriebsberatung und fachlichen Input entwickeln die Betriebe ihre Umweltprojekte und beginnen bereits im ersten Jahr mit der Umsetzung. Eine unabhängige Kommission bewertet die Fortschritte der Betriebe und entscheidet über die Zuerkennung der Auszeichnung. Alle Maßnahmen werden in der ÖkoBusinessPlan-Maßnahmendatenbank dokumentiert.

Den Betrieben wird bei der Teilnahme das Entwickeln eines umweltrelevanten Projektes als zeitlich begrenzt und zielorientiert vermittelt, es soll also herausgelöst aus der Alltagsarbeit betrachtet werden. Die vermittelten Projektmanagementtools erlauben eine Arbeitsform, die organisations- und funktionsübergreifend nach neuen Lösungsmöglichkeiten sucht. Durch Workshops und z.B. einer Umweltteambildung wird ein Veränderungsimpuls in den Betrieben ausgelöst. Anstatt Hierarchiedenken sollen die Prozesse Planung, Durchführung, Controlling, Marketing und Evaluation initiiert werden

Die Ausgangslage

Bevor der ÖkoBusinessPlan Wien 1998 ins Leben gerufen wurde, gab es in Wien eine Vielfalt von Instrumenten für die Verbesserung des betrieblichen Umweltschutzes, wie z.B.:

  • Kontrolle der Einhaltung gesetzlicher Vorschriften: dies kann auf Grund der großen Zahl der Wiener Arbeitsstätten (1998 insgesamt ca. 71.000) und begrenzten Personalressourcen allein kein ausreichendes Instrument sein.
  • Beratung und Information durch vorhandene Einrichtungen, wie z. B. MA 22 - Umweltschutz, MA 48 - Abfallwirtschaft, Straßenreinigung und Fuhrpark sowie „die umweltberatung“
  • Förderungen: die Stadt Wien (Wiener Wirtschaftsförderungsfonds WWFF) förderte betriebliche Umweltmaßnahmen mit hohen Mitteln. 1996 wurden mit rund 866.000 Euro gefördert: Solaranlagen, Aktion zur Vermeidung von (F)CKW – Emissionen, Aktion zur Förderung der betrieblichen Grundwassernutzung, Wiener Struktur- und Umweltverbesserungsaktion. Hier sollten periodisch die ökologische, ökonomische und soziale Auswirkungen der Förderungen überprüft werden.
  • Freiwillige Vereinbarungen mit der Wirtschaft: Erfolge mit freiwilligen Vereinbarungen in Wien wurden z.B. bei der kostenlosen Entsorgung von Kleinmengen gefährlicher sowie nicht gefährlicher Abfällen, Altautos usw., erzielt.
  • Pilotprojekte: Vorbereitung, Betreuung, Finanzierung bzw. Beteiligung, Durchführung von Pilotprojekten, wie z.B. „Betriebe im Klimabündnis“ (unter Anwendung der PREPARE-Methodik wird gezeigt, dass ökologische Maßnahmen auch ökonomische Vorteile bringen)
  • Umweltgerechtes Beschaffungswesen im Magistrat: das Beschaffungswesen stellt ein wesentliches Marktinstrument dar - es schafft Anreiz und Druck (Lenkungsfunktion des Großabnehmers) und übernimmt eine wichtige Vorbildfunktion.

Die Anzahl der Betriebe, die ein umweltrelevantes Zertifikat trugen, war 1998 äußerst gering: 35 Betriebe.

Zielgruppenanalyse

Die Zielgruppenanalyse im September 1998 diente dazu herauszufinden, an welche Wiener Betriebe sich der ÖkoBusinessPlan Wien richten sollte, um die Inhalte den Erwartungen und Rahmenbedingungen der Betriebe entsprechend aufzubereiten. Die inhaltliche Ausrichtung orientiert sich einerseits am Ziel, möglichst viele Betriebe zur Teilnahme zu motivieren, andererseits aber auch an den Bedürfnissen und Erwartungen der Betriebe. Spezielle Rahmenbedingungen gewährleisten, dass die Fördermittel möglichst effizient eingesetzt werden.

Die AkteurInnen

Den Wiener Betrieben werden standardisierte, seit Jahren eingeführte Beratungsprodukte geboten, die ein klares Nutzenprofil bieten: die Module des ÖkoBusinessPlan Wien.

Damit erfüllt der ÖkoBusinessPlan Wien eine Funktion am Beratungsmarkt, die von einzelnen Beratungsunternehmen nicht geleistet werden kann: er profiliert und positioniert chancenorientierte Beratungsprodukte, standardisiert sie – soweit das möglich ist – und versieht sie mit hoher Glaubwürdigkeit. Durch die Zusammenarbeit des Beratungssektors mit der öffentlichen Hand entstehen nicht nur eine partnerschaftliche Beziehung und eine neue Art von Verwaltungshandeln. Es wird Beratung auch als umweltpolitisches Instrument von einer reinen Kompensation von Informationsdefiziten emanzipiert. Aus Sicht der ausgezeichneten Betriebe ist dieses Konzept und seine Umsetzung in Wien durchaus erfolgreich. Die angebotenen Beratungsleistungen werden als professionell, engagiert und richtig dimensioniert eingeschätzt. (aus: 6. Evaluationsbericht Juli 2004).

Die Unternehmensberatung im ÖkoBusinessPlan wird von marktorientierten „ökologischen BetriebsberaterInnen“ durchgeführt. Das Programmmanagement definiert die Qualitätskriterien für die Aufnahme in den ÖkoBusinessPlan-BeraterInnenpool. Nur BeraterInnen mit entsprechenden Qualifikationen und Erfahrungen in der individuellen Beratung oder auch in die Abwicklung von Workshops werden registriert. Pro Jahr werden insgesamt ca. 60-70 BeraterInnen zugelassen. Die Leistung der BeraterInnen wird jährlich von einem unabhängigen Institut evaluiert. Diese Evaluierung wird jeweils für 4 Programmjahre (= eine ÖkoBusinessPlan Programmperiode) ausgeschrieben.

Neben verschiedenen Verwaltungseinheiten der Stadt Wien (die gewerbetechnischen Sachverständigen der MA 36, die magistratischen Bezirksämter als Gewerbebehörde erster Ordnung und der Wiener Umweltschutzabteilung – MA 22 als Programmträgerin) unterstützen die Wirtschaftskammer Wien, das Wifi Wien, das Lebensministerium, die Arbeiterkammer Wien und der Österreichische Gewerkschaftsbund sowie der Wiener Wirtschaftsförderungsfonds den ÖkoBusinessPlan Wien durch finanzielle Unterstützung und/oder durch Bereitstellung personeller Ressourcen und die Möglichkeit, die institutionseigenen Medien zu nutzen. All diese Organisationen sind auch im ÖkoBusinessPlan Wien Beirat vertreten.

Die Ziele

Lange Zeit galten Ökonomie und Ökologie als unüberbrückbare Gegensätze. Der ÖkoBusinessPlan zeigt seit 1998 wie es anders geht: Saubere Gewinne für Umwelt und Unternehmen durch ökologisches Wirtschaften erzielen sowie mit Umweltschutz innerhalb des Unternehmens hohe Qualität und finanzielle Vorteile sichern. Ausgehend von dieser Leitlinie des ÖkoBusinessPlan Wien sind die Ziele wie folgt definiert:

  • Der ÖkoBusinessPlan Wien ist das Umwelt-Service-Paket der Stadt Wien für Unternehmen.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien ist ein wichtiger Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung der Stadt Wien.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien hebt die Lebensqualität in der Stadt.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien bringt Wertschöpfung in die teilnehmenden Unternehmen.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien unterstützt Innovationen.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien betrachtet Prozesse, Produkte und Dienstleistungen.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien verbreitet erfolgreiche Maßnahmen.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien unterstützt bei der Entwicklung und Verbreitung neuer Umweltinitiativen und Technologien.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien bindet alle relevanten AkteurInnen ein.
  • Der ÖkoBusinessPlan zeichnet Wiens Unternehmen aus.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien schafft ein starkes Umfeld aus Unternehmen.
  • Der ÖkoBusinessPlan Wien fördert den Dialog mit den Unternehmen.
  • Der ÖkoBusinessPlan ist nationales und internationales Vorbild.

Das Konzept

Für jede Betriebsgröße und Branche der umweltrelevanten Betriebe gibt es ein passendes Angebot , das Effizienz und Sparsamkeit durch nachhaltiges Wirtschaften fördert.

Der ÖkoBusinessPlan Wien ist als Netzwerk aufgebaut und stellt eine partnerschaftliche Beziehung zwischen behördlichen Organisationen, Betrieben und ExpertInnen her. Er versteht sich als eine Kooperations- und Kommunikationsplattform, an der sich PartnerInnen aus Wirtschaft, Behörden, Interessensvertretungen, Wissenschaft und der Stadt Wien beteiligen. Damit bietet der ÖkoBusinessPlan Wien für Organisationen einen Rahmen, um gemeinschaftliche Wissensschaffung und damit auch das Entwickeln von variablen Handlungsmustern zu unterstützen.

Der ÖkoBusinessPlan Wien baut Know-how über das Systemverhalten, Organisation, Netzwerkumgebung, Struktur und Funktionsweise auf, um mit hoher Innovationskraft und Flexibilität zur Wertschöpfung in den eigenständigen Unternehmen beizutragen. Die Verwaltung lernt, zielgerichtet und vor allem für die Unternehmen verständlich zu kommunizieren und ihre Anliegen mitzuteilen. Ein wichtiger Punkt ist somit die Unterstützung einer bestmöglichen Interaktions- und Kommunikationsstruktur (soziale Vernetzung) und nicht die alleinige passive Datensammlung (technische Vernetzung). Es wird versucht, Wissen nicht statisch und belehrend zu vermitteln, sondern mittels Prozessen zwischen den handelnden Personen aufzubauen (Dokumentation und Information).

Erfreulich ist, dass teilnehmende Betriebe innerhalb ihrer Konzernstrukturen die (ökonomisch) besonders erfolgreichen Umweltmaßnahmen nicht nur in anderen österreichischen Niederlassungen umsetzen, sondern diese auch über die Landesgrenzen hinweg kommunizieren.

Finanzierung

Aktueller Stand

Der ÖkoBusinessPlan befindet sich in praktischer Anwendung.

Erzielte Effekte

Wiener Wirtschaft

Die von den Betrieben im Rahmen des ÖkoBusinessPlan Wien erarbeiteten freiwilligen Maßnahmen rechnen sich. Schon innerhalb von 3 Jahren haben sich die meisten Investitionen in den Umweltschutz für den Betrieb amortisiert.

Einmal eingeführte und umgesetzte Umweltmaßnahmen tragen jährlich zur Entlastung der Umwelt bei und summieren sich so zu beachtlichen Werten, wobei eine Art „technische Abschreibung“ oder ein „Auslaufen“ der Maßnahmen nach einigen Jahren berücksichtigt werden sollte. Derzeit liegen darüber noch keine Erfahrungswerte vor, eine entsprechende Methodik wird gerade entwickelt.

Bisher haben 621 Unternehmen ihre Teilnahme am ÖkoBusinessPlan mit einer entsprechenden Überprüfung abgeschlossen, konnten alle im ersten Jahr der Teilnahme bereits eine Senkung der Betriebskosten erreichen und haben folgende umweltrelevante Effekte erzielt:

  • Einsparung Betriebskosten: 41,6 Mio. Euro
  • Einsparung Rohstoffe: 19.495,3 Tonnen
  • Einsparung Trinkwasser: 1,774.800 m3
  • Einsparung gefährliche Abfälle: 6.523,5 Tonnen
  • Einsparung nicht gefährliche Abfälle: 112.453,8 Tonnen
  • Einsparung Abwasser: 650.700 m3
  • Einsparung Energie: 159,2 GWh
  • Einsparung Transportkilometer: 77,7 Mio. km
  • Einsparung CO2: 47.301,4 Tonnen

Die eingesparten Kilometer beim Transport würden ausreichen, die Erde 2.020 mal zu umrunden, die eingesparte Energie könnte 52.950 Wiener Haushalte ein Jahr lang versorgen.

Wiener Stadtverwaltung

Der ÖkoBusinessPlan Wien ist über eine Vielzahl an betrieblichen Maßnahmen ist das Städtische Energieeffizienz-Programm (SEP) eingebunden und arbeitet eng mit der Klimaschutzkoordinationsstelle der Stadt Wien zusammen. Weitere Kooperationen und Erfahrungsaustausch besteht mit ÖkoKauf, dem Programm zur Ökologisierung der Beschaffung und PUMA, dem Programm zum Aufbau eines Umweltmanagements im Magistrat der Stadt Wien). Der ÖkoBusinessPlan Wien stellt dabei best practice Projekte aus der Maßnahmendatenbank für die Umsetzung zur Verfügung.

Übertragbarkeit

Ein großer Pluspunkt des ÖkoBusinessPlan Wien ist, dass er als Ganzes oder in Teilen transferiert und in anderen Regionen bzw. Ländern umgesetzt werden kann. Weiters zeigen die international gewonnenen Erfahrungen, dass die Auskopplung und Verwendung der Tools und Instrumente des ÖkoBusinessPlan Wien gut möglich ist.

National durchgeführte Übertragungen

Maßnahmendatenbank-Länderkooperation Das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW, „Lebensministerium“) hat den Erfahrungsaustausch "Regionale Programme für einen nachhaltigen betrieblichen Umweltschutz" aller Bundesländer angeregt. Der ÖkoBusinessPlan Wien war 2003 das einzige Österreichische Programm zur betrieblichen Umweltförderung, welches die umgesetzten Umweltmaßnahmen über eine Datenbank dokumentierte und damit eine standardisierte Evaluation ermöglichte. Im Sinne einer Zusammenarbeit in Hinblick auf eine Nachhaltige Entwicklung auf betrieblicher Ebene hat die Stadt Wien den anderen Bundesländern ihre Erfahrung zur Verfügung gestellt und die Benützung der Maßnahmendatenbank des ÖkoBusinessPlan Wien angeboten. Die Länder beteiligen sich im Gegenzug an den laufenden Kosten für Weiterentwicklung, Programmierung und Wartung. Seit Februar 2004 gibt es eine Kooperation zwischen Wien und den Ländern Niederösterreich, Salzburg, Steiermark und Vorarlberg. Auch Oberösterreich ist mittlerweile der Kooperation beigetreten.

International durchgeführte Übertragungen

  • ÖkoBusinessPlan Wien-Györ (1998-2001, 2002-2005, 2006-2007), Kofinanzierung über Interreg IIIA
  • EcoBusinessPartnership Chennai-Athens-Vienna (2003 - 2004), Kofinanzierung über ASIA URBS
  • IONAS - Ionian and Adriatic Cities and Ports Joint Cooperation (2003 - 2006), EU-Projekt
  • EcoBusinessPartnership Vienna - Durres (2005), Kofinanzierung über Austrian Know How Transfer Center / Österreichischer Städtebund
  • Marcroom EcoBusiness, Cork, Irland (2006-2008), Call der “Environmental Protection Agency“ / Irland; Diese wies in einem Call auf den ÖkoBusinessPlan Wien als Best Practice hin. Daraus ergab sich die Zusammenarbeit mit der Region Cork, die das Konzept des ÖkoBusinessPlan auf ihre ländliche Region mit Kleinstbetrieben transferiert.
  • EcoBusinessPartnership Vienna – Cities of India mit UNIDO (2008-2009), in diesem von der UNIDO und der indischen Regierung kofinanzierten Projekt wird gemeinsam mit sechs ÖkoBusinessPlan Wien und daraus ein Konzept für weitere interessierte Städte in Indien abzuleiten.
  • EUROCITIES Workinggroup „Greening the local Economy“ (seit 2006), EUROCITIES ist das Europäische Netzwerk und die Lobbying Gruppe von Europas Großstädten. Wien führt den Vorsitz der Arbeitsgruppe “Greening the Local Economy“. Ziel ist der Erfahrungs- und Informationsaustausch von Strategien, Instrumenten and Tools für eine verbesserte ökologische Performance der Betriebe, vor allem der Klein- und Mittelbetriebe. Die Städte Belfast, Genua, Helsinki, Leeds, München, Nantes, Newcastle, Oslo, Sheffield, Stockholm und Tampere sind Mitglieder der Arbeitsgruppe.

Anerkennung des ÖkoBusinessPlan Wien

  • BKA Österreichischer Verwaltungspreis 2008
  • EUROCITIES “Award for Cooperation” 2006
  • UN Habitat
    • Best Practice 2006
    • Shortlist “2006 Dubai International Award for Best Practices tranfer project”
    • Best practice 2002
    • Good practice 2000
  • 7. International Speyerer Qualitätswettbewerb 2005
  • Anerkennungspreis Themenfeld „Partnerschaftliche Wahrnehmung öffentlicher Aufgaben”
  • PR-Star City of Vienna 2003

Weitere Informationen

Das Projekt wurde mit einer Anerkennung beim Österreichischen Verwaltungspreis 2008 ausgezeichnet.