ARGE Region Gera

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ARGE Region Gera
Sektor 06. WOHNUNGSWESEN UND KOMMUNALE EINRICHTUNGEN
Themenbereich Wirtschaftsförderung, Demographie, Tourismus
Staat Deutschland
Bundesland Thüringen
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Stadt Gera, Bad Köstritz, Bocka, Crimla, Hohenölsen, hundhaupten, Lederhose, Lindenkreuz, Münchenbernsdorf, Saara, Schömberg, Schwarzbach, Steinsdorf, Teichwitz, Weida, Wünschendorf/Elster, Zedlitz, Harth-Pöllnitz, Kraftsdorf, Berga/Elster, Bethenhausen, Brahmenau, Braunischswalde, Endschütz, Gauern, Großenstein, Hilbersdorf, Hirschfeld, Kauern, Korbußen, Linda b. Weida, Paitzdorf, Pölzig, Reichstädt, Ronneburg, Rückersdorf, Schwaara, Seelingstädt, Teichwolframsdorf, Löbichau, Posterstein, Crossen a. d. Elster, Hartmannsdorf, Heideland, Rauda, Silbitz, Walpernheim
Kontaktperson(en) Herr Torsten Ragutt (Team Stadtplanung)
Projektwebsite http://www.gera.de/sixcms/detail.php?id=78765&_nav_id1=10260&_nav_id2=10261
Projektstart (Jahr) 2007
Rechts- und Organisationsform Kommunale Arbeitsgemeinschaft
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 50° 52' 32" N, 12° 4' 51" O

Beschreibung

Die Stadt Gera und ihr Umland haben sich Anfang 2007 dazu entschlossen enger zusammenzuarbeiten, um sich im Wettbewerb der Regionen besser zu positionieren. Zu diesem Zweck wurde die Kommunale Arbeitsgemeinschaft "Region Gera" gegründet. Dieser gehören 47 Städte und Gemeinden an.

Aktueller Stand

Es wurde ein Stadt-Umland-Konzept erarbeitet, das über eine Regionalanalyse ein regionales Leitbild sowie Maßnahmen und Projekte für die zukünftige Zusammenarbeit in der Region Gera ableitet. Der Maßnahmekatalog untergliedert sich in folgende Blöcke:

  • Kommunale Zusammenarbeit
  • Wirtschaft
  • Daseinsvorsorge
  • Tourismus und Landschaftsentwicklung.

Ziel ist es, eine institutionelle Verknüpfung mit regionalen Partnern in mehreren Bereichen herzustellen. Damit erhält die Region eine strategische Steuerungsebene zum gemeinsamen Handeln. Dieses Handeln bezieht sich zunächst auf die Ansiedlung von Investitionen und die Schaffung von Arbeitsplätzen, kann aber auch die Bereiche der kommunalen Bauleitplanung (Planungsverband nach § 205 BauGB), der Abstimmung zur Fragen der Verkehrsnetzgestaltung oder das regionale Radwegenetz als Aufgaben umfassen. Die Wirtschaftsförderung als freiwillige kommunale Aufgabe wird durch den Zweckverband für alle Mitgliedsgemeinden gemeinsam ausgeführt und durch die Mitarbeit der Stadt Gera professionalisiert. Durch eine regionale und strategische Ansiedlungspolitik in der Region Gera sollen neue Arbeitsplätze entstehen. Die Stärkung der Wirtschaftsförderung zielt auf ein regionales Gewerbeflächenmanagement und -marketing ab. Eine gemeinsame Außendarstellung und innerregionale Absprachen verbessern die Chancen im Standortwettbewerb der Regionen. Es soll die Zugänglichkeit für potentielle Investoren erleichtert werden und zu informellen Absprachen bei der regionalen Gebietsentwicklung beitragen. In die Außendarstellung sollten privatwirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure einbezogen werden. Eine Orientierung von Branchen auf konkrete Standorte stärkt die Clusterbildung der Region.

Weitere Informationen

Die Region Gera mit ihrer hervorragenden Lagegunst am Schnittpunkt zweier überregionalen Verbindungsachsen und der mittigen Lage in der Metropolregion Sachendreieck besitzt ein sehr hohes erreichbares Bevölkerungspotential. Um diese Potential regionswirtschaftlich stärker zu nutzen, sollten regionale Steuerungsebenen eingeführt werden und gemeinsame Maßnahmen verfolgt werden. Weitergehende Maßnahmen können sein:

  • Einbeziehung weiter Gemeinden
  • Regionalisierung sozialer Lasten
  • Informationszugang durch Breitbandversorgung im Umlandbereich
  • Weiterentwicklung der Kulturlandschaft in den östlichen Teilen der Region und

im Elstertal als gesamtregionale Aufgabe.

Die Stadt- Umlandkooperation steht grundsätzlich dem Beitritt weiterer Gemeinden offen gegenüber. Bei raum-funktionalen Zusammenhängen wird eine aktive Einbeziehung empfohlen.

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