Aufbau eines Expertenpools für die Modellregion Kirchdorf

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Aufbau eines Expertenpools für die Modellregion Kirchdorf
Sektor 01. ALLGEMEINE ÖFFENTLICHE VERWALTUNG
Themenbereich Stadt- und Gemeindeentwicklung
Staat Österreich
Bundesland Oberösterreich
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Inzersdorf, Kirchdorf an der Krems, Kremsmünster, Nussbach, Micheldorf, Oberschlierbach, Pettenbach, Steinbach am Ziehberg, Wartberg an der Krems, Schlierbach, KDZ, Unternehmensberatung Hinterberger
Kontaktperson(en) Alois Aigner, Gabriela Hinterberger, Klaus Wirth
Projektwebsite
Projektstart (Jahr) 2005
Rechts- und Organisationsform Über einen Rahmenvertrag schriftlich fixierte Kooperation von 10 Gemeinden, die vom Regionalmanagement Steyr Kirchdorf unterstützt wird.
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 48° 8' 37", 13° 44' 30"

Beschreibung

2003 wurde für die Region Steyr-Kirchdorf ein regionales Entwicklungskonzept beschlossen. Aufbauend auf dessen Zielsetzungen startete das Regionalforum Steyr-Kirchdorf das Projekt GEMKOOP mit dem Ziel, neue und tragfähige Gemeindekooperationen zu begründen. Vor diesem Hintergrund haben die Gemeinden des Planungsverbandes Kirchdorf beschlossen, sich zunächst dem Aufbau eines so genannten ‚Expertenpools’ zu widmen. Als praktische Felder der Kooperation haben sich im Zuge der ersten Gespräche folgende Bereiche angeboten: Ausländerbelange im Standesamt, Vergaberecht, Dienst- und Besoldungsrecht, Baurecht, Abgaben, Wahlabwicklung, Abwasserentsorgung, Trinkwasserversorgung und EDV. Im Hinblick auf die spätere Kooperation wurde für die genannten Bereiche geprüft, welche Expertenfunktionen in der Region benötigt werden, welche Fachpersonal Ressourcen in der Region bereits verfügbar und nutzbar sind, wie ein grundsätzliches Modell der Inanspruchnahme und Verrechnung aussehen könnte. Im Verlauf der Projektentwicklung wurden als weitere Themenfelder der Bereich Bauhof sowie die Nutzung einer gemeinsamen Logopädin aufgenommen. Nach Durchführung einer Potenzialanalyse wurde ein Leistungskatalog erstellt und Vorschläge für Kooperationsmodelle erarbeitet. Nach intensiver Diskussion mit den Gemeinden erfolgte die Festlegung des Kooperationsmodells und der ersten Vereinbarungen für 2006.


Finanzierung

20 Prozent der Kosten durch Finanzierungsbeiträge der beteiligten Gemeinden, 80 Prozent EU Förderung RIO – Regionales Innovations-programm Oberösterreich

Aktueller Stand

Bis Ende 2005 wurde – extern moderiert – das Kooperationskonzept erarbeitet, das für die verschiedenen Expertenbereiche differenzierte Lösungen vorschlägt. So soll etwa im Bereich Abwasserentsorgung eine Verbandsausweitung des RHV Oberes Kremstal auf weitere Gemeinden erfolgen und bei der Trinkwasserversorgung innerhalb eines bestehenden Verbandes intern eine Lösung erfolgen, sowie die Eingliederung einer Gemeinde geprüft werden. Die Zusammenarbeit startete Anfang 2006 und wurde auf unbestimmte Zeit vereinbart.

Erzielte Effekte

Weitere Informationen

Die Konzeptentwicklung wurde extern unterstützt durch die KDZ Managementberatungs- und WeiterbildungsGmbH in Kooperation mit der Unternehmensberatung Hinterberger.