Kommunale Arbeitsgemeinschaft KiRaS

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Kommunale Arbeitsgemeinschaft KiRaS
Sektor
Themenbereich Wirtschafts- und Standortentwicklung
Staat Deutschland
Bundesland Hessen
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Kirchhain, Rauschenberg, Stadtallendorf
Kontaktperson(en) Herr Klaus Hütten (Magistrat Stadt Stadtallendorf)
Projektwebsite http://www.stadtumbau-hessen.de/tiny docman/files/SUH Profil I13 KIRAS.pdf
Projektstart (Jahr) 2005
Rechts- und Organisationsform Arbeitsgemeinschaft
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 50° 49' 37", 9° 1' 6"

Beschreibung

Die Region im Osten der Universitätsstadt Marburg ist gekennzeichnet durch eine vielfältige Wirtschaftsstruktur sowie durch bauhistorisch und landschaftlich attraktive Ortsteile und Landstriche. Stadtallendorf spielt als Wirtschaftsstandort mit dem dominierenden produzierenden Gewerbe eine starke Rolle für die gesamte Region. Ferner profitiert die Stadt als Bundeswehrstandort von den wirtschaftlichen Effekten, die durch die Präsenz der Kasernen entstehen. Zur besseren Ausnutzung dieser Potenziale haben die drei Städte bereits unterschiedliche Handlungsprogramme und Konzepte realisiert bzw. auf den Weg gebracht (z.B. Standort- Marketing-Konzept Stadtallendorf 2010, verschiedene Maßnahmen der Dorferneuerung und touristische Maßnahmen). Trotz einer in den letzten Jahren als günstig zu bewertenden Bevölkerungs- und Wirtschaftsentwicklung der Region stellen sich angesichts der langfristig wirksamen demografischen Verschiebungen, des weiterhin bestehenden Standortwettbewerbes (sowohl um wirtschaftliche Investitionen als auch zukünftig verstärkt um Einwohner) sowie angesichts enger werdender öffentlicher Handlungsspielräume die unterschiedlichsten Herausforderungen.

Die Städte der interkommunalen Kooperation KIRAS wollen daher unter nachfolgenden Zielsetzungen verstärkt zusammenarbeiten. Zunächst soll eine Stabilisierung der wirtschaftlichen Entwicklung erreicht werden sowie das Schaffen weiterer beruflicher Perspektiven. Durch die Entwicklung eines Umfeldes zur Verbesserung im Bereich Bildung und Integration und der Sicherung der Versorgungsaufgaben, um die vorhandene Attraktivität als Wohnstandort zu erhalten und die Wohnqualität zu verbessern sollen weitere positive Impulse für die Region gesetzt werden.

Ein vorrangiges Ziel ist die Stabilisierung und Verbesserung der allen Generationen gerecht werdenden, wohnortnahen Versorgungs- und sozialen Infrastruktur in den Kommunen.

Als zentrale Handlungsfelder des Stadtumbaus werden die interkommunale Kooperation, die Versorgung und Infrastruktur (öffentlich und privat), Bildung / Arbeitsmarkt / Integration von Zuwanderern, Siedlungsentwicklung und Wirtschaftsstandort, ein Entwicklungsfonds und Innenentwicklung sowie Verwaltungskooperationen und Touristik definiert.

Aktueller Stand

Vorrangiges Ziel ist aktuell die Entwicklung eines gemeinsamen Leerstandsmanagements.

Erzielte Effekte

Neben der Aufwertung einer Stadtmitte wurden vorrangig kommunale Immobilien saniert und erweitert.