Kommunale Wasserver-/Abwasserentsorgung "Mittleres Erzgebirgsvorland”

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Kommunale Wasserver-/Abwasserentsorgung "Mittleres Erzgebirgsvorland”
Sektor
Themenbereich Abwasserbeseitigung, Wasserversorgung
Staat Deutschland
Bundesland Sachsen
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Städte der Landkreise Mittweida, Freiberg, Mittler Erzgebirgskreis, Muldentalkreis
Kontaktperson(en) Frau Susan Seidel (Öffentlichkeitsarbeit)
Projektwebsite http://www.zwa-mev.de
Projektstart (Jahr) 2002
Rechts- und Organisationsform Körperschaft des öffentlichen Rechts
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 50° 58' 8" N, 13° 7' 5" O

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Das Gebiet des Zweckverbandes setzt sich aus Teilen der Landkreise Mittelsachsen, Leipzig und dem Erzgebirgskreis zusammen. Die Fläche des Gebietes beträgt im Bereich Trinkwasser ca. 897 km² und im Bereich Abwasser 998 km². Derzeitig werden im Gebiet des Verbandes von 135.103 Einwohner 128.400 mit Trinkwasser versorgt bzw. sind an die öffentliche Wasserversorgung angeschlossen, das entspricht einem Anschlussgrad von 95%. Im Bereich der Abwasserentsorgung werden im Gebiet des Verbandes 154.328 Einwohner betreut. Der Anschlussgrad beträgt hier ca. 73%. Im Gegensatz zum Zeitpunkt 1990 wurde der Anschlussgrad im Trinkwasser um fast 20%, im Bereich der Abwasserentsorgung um 35% angehoben. In den Jahren 2000 bis 2010 ist ein Bevölkerungsrückgang von rund 9% was ca. 16.800 Einwohnern entspricht, zu verzeichnen. Unter Berücksichtigung der alten Bausubstanz und der hohen Belastungen des Grund- und Oberflächenwassers mussten erhebliche Investitionen vollzogen werden. Zur Abwicklung der Betriebsführungs- und Verwaltungsaufgaben beschäftigt der Zweckverband 205 Mitarbeiter und 7 Auszubildende.

Finanzierung

Zur Deckung des Finanzbedarfs kann von den Verbandsmitgliedern eine Einlage entsprechend der Beteiligungsquoten erhoben werden. Der Verband erhebt von den Verbrauchern und Einleitern Entgelte, die zumindest seinen Aufwand decken. Der Kalkulation sind alle nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen ansatzfähigen Aufwendungen für Planung, Errichtung und Betrieb aller Anlagen und Einrichtungen des Verbandes zugrunde zu legen.

Zur Deckung seines weiteren Finanzbedarfs erhebt der Verband eine Jahresumlage, soweit nicht eigene Mittel, zum Beispiel aus Abschreibungen und Kreditaufnahmen, oder Zuschüsse Dritter zur Verfügung stehen. Daneben können weitere Umlagen für die anteiligen Kosten der Straßenentwässerung sowie der Feuerlöschversorgung erhoben werden. Der Verband erhebt für den nicht gebührenfähigen Aufwand eine sich aus der Kalkulation der Abwassergebühren ergebende Betriebskostenumlage.

Der Verband erhebt von seinen Mitgliedern für die Mitbenutzung bzw. für die Möglichkeit der Mitbenutzung der öffentlichen Abwasseranlagen durch Straßenentwässerungen investive Straßenentwässerungskostenanteile nach den üblichen Sätzen bzw. nach den behördlichen Festlegungen im Förderverfahren. Die Umlagen werden im Zuge der Abwicklung der jeweiligen Abwasserbaumaßnahme zeitnah erhoben. Der Verband kann angemessene Vorauszahlungen verlangen.

Aktueller Stand

Der Verband hat die Wasserversorgungsanlagen einschließlich der Anlagen zur Wassergewinnung, Wasseraufbereitung und Wasserverteilung und der Ortsnetze sowie der Sonderanlagen zu errichten, zu unterhalten und zu erweitern einschließlich der notwendigen Planungen, die für die Sicherstellung einer ordnungsgemäßen Versorgung der Verbraucher in seinem Gebiet mit Trinkwasser und Brauchwasser erforderlich sind.

Der Verband hat des Weiteren die Abwasseranlagen einschließlich der Ortskanäle sowie Sonderbauwerke zu errichten, zu unterhalten und zu erneuern einschließlich der notwendigen Planungen, die für eine den gesetzlichen Bestimmungen und den jeweiligen Behördenauflagen entsprechende Abwasserbeseitigung in seinem Gebiet erforderlich sind.

Weitere Informationen

Für die zukünftigen Jahre sind weitere Investitionen in der Kanal- und Wassernetzstruktur zur Erhaltung der Anlagensubstanz unter Beachtung der Herausforderungen von Demografie und Verschärfung gesetzlicher Vorgaben unumgänglich. Dazu verfügt der Verband über einen hohen technischen Ausrüstungsstandard.

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