Kommunalunternehmen Oberes Egertal

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Kommunalunternehmen Oberes Egertal
Sektor
Themenbereich Bauhof, Abwasserbeseitigung, Energie
Staat Deutschland
Bundesland Bayern
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Weißenstadt, Röslau
Kontaktperson(en) Herr Frank Dreyer (Bürgermeister Weißenstadt)
Projektwebsite http://www.g-ku.de
Projektstart (Jahr) 2007
Rechts- und Organisationsform Gemeinsames Kommunalunternehmen
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 50° 6' 2" N, 11° 53' 15" O

Beschreibung

Durch die Umwandlung der Stadtwerke Weißenstadt mit der Wasserversorgung Weißenstadt samt Stromversorgung (Eigenbetrieb), der Wasserversorgung Röslau (Regiebetrieb) und der gemeinsamen Abwasserentsorgung durch den ehemaligen Abwasserzweckverband sollte eine wirtschaftlichere Erfüllung der Aufgaben erreicht werden, um für die Bürger im Rahmen der Daseinsvorsorge bezahlbare Wasser- und Abwassergebühren auf Dauer zu sichern. Die Integration der beiden städtischen Bauhöfe (Regiebetriebe) wurde geprüft und im Ergebnis hat sich herausgestellt, dass dies eine Verbesserung der Wirtschaftlichkeit insgesamt mit sich bringt

Aktueller Stand

Das bayernweit erste und bislang einzige Kommunalunternehmen als Anstalt des öffentlichen Rechts wurde vor dem Hintergrund gebildet, bezahlbare Wasser- und Abwassergebühren auf Dauer zu sichern. Mit einer Nürnberger Wirtschaftsprüfungs- und Rechtsanwaltskanzlei wurden die Vorteile eines gemeinsamen Kommunalunternehmens analysiert.

Als Ergebnis wurde festgestellt, dass mit einem gemeinsamen Kommunalunternehmen mit den Abteilungen Abwasserbeseitigung, Wasser- und Stromversorgung sowie kommunaler Bauhof wirtschaftlicher gearbeitet werden kann, was zu stabileren Betriebsergebnissen führen wird. Aufgrund dieser Analyse und den guten Erfahrungen beider Kommunen in der Zusammenarbeit der Abwasserbeseitigung haben der Stadtrat in Weißenstadt und der Gemeinderat in Röslau die Unternehmenssatzung für das Kommunalunternehmen Oberes Egertal beschlossen.

Bürgermeister Torsten Gebhardt und Bürgermeister Frank Dreyer sowie Vorstand Stefan Webhofer sind davon überzeugt, dass das nur ein erster Schritt auf dem Weg der kommunalen Zusammenarbeit ist. Weitere werden folgen, so die Meinung der Bürgermeister und des Vorstandes des gKU.


Erzielte Effekte

Synergieeffekte ergeben sich unter anderem:

  • Zusammenfassung zentraler Dienste (z. B. Sekretariat, Reinigungsdienste, Telefonzentrale etc.)
  • Vorteile durch Größendegression bei der Beschaffung
  • Reduzierung der Lager und Materialverwaltung
  • Gebäudemanagement (Instandhaltung)
  • Zusammenführung der EDV (vor allem der kaufmännischen Verwaltung)
  • Zusammenführung des Rechnungswesens
  • Gemeinsame Gebühren- und Beitragserhebung
  • Gemeinsame Personalverwaltung
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