Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen

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Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen
Sektor
Themenbereich Metropolregion, Wirtschafts- und Standortentwicklung
Staat Deutschland
Bundesland Niedersachsen
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) Hannover, Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg
Kontaktperson(en)
Projektwebsite http://www.metropolregion.de/pages/index.html
Projektstart (Jahr) 2005
Rechts- und Organisationsform
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 52° 22' 13.87" N, 9° 43' 59.59" E

Beschreibung

Die MEtropolregion ist das Ergebnis eines Kooperationsprozesses, den in erster Linie die Mitgleider des kommunalen Städtenetzes EXPO-Region initiiert haben, einem freiwilligen Zusammenschluss von Städten um die Landeshauptstadt und der Region Hannover. An dem Entstehungsprozess waren dann weitere Städte wie Braunschweig, Göttingen, Wolfsburg und Salzgitter beteiligt, insgesamt 19 Kommunen und kommunale Organisationen.

Ziele

  • Wissensvernetzung
  • Europa-Strategie
  • Metropolenmarketing
  • Verbesserung der metropolitanen Infrastruktur
  • Etablierung der Region als Europäische MEtropolregion

Besonderheiten

Besondere Merkmale der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen sind die Innovations- und Entwicklingspotenziale ihrer Wirtschaft und Wissenschaft, die einerseits in 24 Universitäten und Hochschulen und einer Reihe hochrangiger privater Forschungseinrichtungen bestehen und die andererseits von großen und mittelständishen Unternehmen von internationalem Rang gebildet werden. Weiteres Kennzeichen der Metropolregion sit ihre polyzentrische Struktur.

Governance

Viele Akteure der Metropolregion lassen sich sektoral nach den Bereichen Wissenschaft, Wirtschaft und Kommunen identifizieren. In einer polyzentrischen Metropolregion ist zusätzlich ihre regionale Zuordnung von Bedeutung. Die zunächst vom Namen der Metropolregion Hannover Braunschweig Göttingen abgeleitete Untergliederung in drei Teilräume erweist sich bei näherer Betrachtung als nicht aussagefähig genug, um die regionale Gliederung zu erfassen.

Ergebnisse

Für die Organisation des neuen regionalen Kooperationsmodells Metropolregionen gab es zum Zeitpunkt der Gründung der Metropolregion kein Referenzmodell oder Vorbild. Die Aktuere der Metropolregion haben in der Aufbauphase eine permanente Überprüfung und Erfolgskontrolle alller Arbeiten und Ergebnisse und eine externe Moderation vereinbart. Die Ergebnisse der kritischen Analyse des Jahres 2006 wurde dem Vorstand als Empfehlung für die kommenden Arbeiten vorgelegt und verabschiedet.

Weitere Informationen

Quelle: Ludwig, J., Mandel, K., Schwieger, C., Terizakis, G. (Hrsg.) (2009): Metropolregionen in Deutschland. 11 Beispiele für Regional Governance. Nomos, Baden-Baden.