Saale-Holzland-Kreis-Kooperation

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Saale-Holzland-Kreis-Kooperation
Sektor
Themenbereich Demographie
Staat Deutschland
Bundesland Thüringen
Bezirk/Kreis
Projektpartner (Institutionen) 8 Städte, 85 Gemeinden in 5 Verwaltungsgemeinschaften, 4 erfüllende und 2 eigenständige Gemeinden, Kreisstadt Eisenberg
Kontaktperson(en) Frau Ina John (Regional-Managerin RAG Saale-Holzland e.V.)
Projektwebsite http://www.rag-sh.de/index.php?option=com content&view=article&id=80&Itemid=65
Projektstart (Jahr) 2011
Rechts- und Organisationsform Arbeitsgemeinschaft
Preise und Auszeichnungen

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Koordinaten: 50° 58' 37", 12° 0' 12"

Beschreibung

Schwerpunkt der Regionalstrategie im Landkreis ist es, Anpassungsstrategien für die Themen Fachkräftemangel und Mobilität, Gesundheit und Bildung, aber auch für Flächenkonkurrenzen zwischen Natur, Erholung, Landwirtschaft und künftiger Siedlungsflächenentwicklung und der Zukunft von kleinen Gemeinden zu entwickeln.

Aktueller Stand

Im Rahmen eines mehrstufigen Verfahrens wurden die nachfolgend dargestellten Infrastrukturen gewichtet und ausgewählt. Dabei wurde berücksichtigt, welche Infrastrukturen für eine strategisch-langfristige Anpassungsstrategie im Bezug auf die Merkmale Handlungsbedarf und Handlungsmöglichkeiten den höchsten Stellenwert haben, ergänzend wurde im Bewerbungsverfahren die Datenverfügbarkeit geprüft, um erste Ansätze für die Konzeptbearbeitung zu konkretisieren. Die wesentlichen Zukunftsherausforderungen des Kreises, die in allen drei Handlungsfeldern/Arbeitsgruppen abgestimmt wurden, sind:

  • Demografische Rahmenbedingungen (Bevölkerungsrückgang, Altersverschiebung)
  • Sehr heterogene Bevölkerungsentwicklung in den letzten Jahren (starkes Gefälle

abhängig von der Nähe zum Oberzentrum Jena) – Stichwort Stadt-Land

  • Vergleichsweise gute Arbeitsmarktentwicklung mit sich abzeichnendem

Fachkräftemangel

  • Sehr kleinteilige Kommunalstruktur (93 Städte und Gemeinden) – und damit sehr

differenzierte Handlungs- und Steuerungsmöglichkeiten.

Weitere Informationen

Für die Zukunft wird erwartet, dass durch den anhaltenden Bevölkerungsrückgang strategisch-konzeptionelle Entscheidungen für die künftige Entwicklung der Region in allen Themen der Daseinsvorsorge getroffen werden müssen (soziale und technische Infrastrukturen im öffentlichen und privaten Sektor). Dies dokumentiert der Beschluss im Kreistag, ein Leitbild „Saale-Holzland 2020“ als strategisches Zukunftselement aufzustellen. Der Leitbildprozess soll mit dem Aktionsprogramm Regionale Daseinsvorsorge verknüpft werden, um einen breiten, durch fachlich-wissenschaftliche Begleitung, Analysen und Modellberechnungen unterstützten Prozess einzuleiten. Die Region wird sich auf die wichtigsten Themen der Daseinsvorsorge konzentrieren.