Zweckverband Schwalm-Eder-West
| Zweckverband Schwalm-Eder-West | |
|---|---|
| Sektor | |
| Themenbereich | Infrastruktur |
| Staat | Deutschland |
| Bundesland | Hessen |
| Bezirk/Kreis | |
| Projektpartner (Institutionen) | Bad Zwesten, Borken, Jesberg, Neuental, Wabern |
| Kontaktperson(en) | Herr Christoph Bachmann (Stadtverwaltung Borken) |
| Projektwebsite | www.schwalm-eder-west.de |
| Projektstart (Jahr) | 2008 |
| Rechts- und Organisationsform | Zweckverband |
| Preise und Auszeichnungen | |
Beschreibung
Schwalm-Eder-West steht vor der Herausforderung, bereits bestehende Handlungsansätze (z.B. „BorkenPlan“, „Vision 2030 Schwalm-Eder-West") für den Umgang mit Bevölkerungsrückgängen und Alterungsprozessen in einem strukturschwachen ländlichen Raum zu vertiefen. Im Mittelpunkt von Lösungsstrategien steht dabei die interkommunale Zusammenarbeit, die schon mit der Gründung des Zweckverbands und der Vorbereitung eines Regionalforums eine Erfolg versprechende Basis aufweist. Gemeinsam wollen die fünf Kommunen Aufgaben der kommunalen Verwaltung, der Wirtschaftsförderung (gemeinsames Gründerzentrum und interkommunales Gewerbegebiet), der Dorf-, Stadt und Regionalentwicklung sowie der Tourismusförderung voran bringen.
Die Kooperation der Kommunen verfolgt einen integrierten Ansatz, in dem sowohl die räumliche als auch die inhaltliche Verflechtung von Flächenentwicklung (Gewerbe- und Wohnbauflächen) und funktionaler Entwicklung (Wohnen, Arbeiten, Versorgung, Tourismus) zusammengeführt werden. Die kooperierenden Gemeinden konzentrieren ihre Aktivitäten im Rahmen des Stadtumbaus auf Fragen der Infrastruktur und der Flächennutzung.
Dabei konkretisieren sie in einem ersten Arbeitsschritt die Handlungsansätze - aufbauend auf der vorliegenden Entwicklungskonzeption "Vision 2030 Schwalm-Eder-West" - in drei so genannten Leitplänen zu "Infrastruktur", "Tourismus" und "Flächennutzung". Die abgestimmten Leitplanaussagen sind in einem Masterplan zusammengefasst und stellen die Basis für die Umsetzung von Impulsprojekten dar.
Aktueller Stand
Zu den derzeitigen Projekten gehört neben einem interkommunalen Gewerbegebiet ein interkommunales Gründerzentrum.
Erzielte Effekte
Mittels Modernisierung, Gebäuderückbau, Zwischennutzung unud Sanierung konnten erste Projekte zur Aufwertung der Region ungesetzt werden.